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WM-Gedanken

Ich werde oft mit Vorurteilen konfrontiert. "Fußball ist wenigstens ein gscheiter Sport, da tut sich was." "Im Kreis reiten kann jeder." "Reiten ist esoterische Frauenbefriedigung" Meine Lieben, pikiert fühle ich mich nicht durch solche Aussagen an sich, oder deren mitschwingende Subkontexte, sondern oft wegen gewisser Details. Sport. Ich weigere mich meine Art zu "reiten" als Sport zu betrachten. Ich bewege mich in meiner Ausübung nicht in "Kreisen" und es geht mir nicht um das Reiten an sich. Es ist so viel mehr - mein Hobby ist das Pferd. Sport sage ich deswegen dazu nicht, da mit Sport immer Wettbewerb verbunden ist. Mit Wettbewerb immer automatisch ein "besser sein" als andere. Ich bin weder besser als andere, noch klüger. Messen will ich mich weder mit anderen, noch mit meinem Pferd selbst. Mein Pferd ist mein Partner, mein bester Freund und mein Seelentröster. Er verlässt mich nicht, weil ich nicht das bin, was er in mir sehen möchte, wie es so viele Menschen tun und er kündigt mir nicht die Mitgliedschaft, wenn ich gewisse Leistungen nicht erreiche. Ich will die BESTE Besitzerin/Reiterin/Trainerin für mein Pferd sein, schaffe ich das nicht, verliere ich nicht eine WM oder irgendeinen anderen Wettbewerb, sondern Schritt für Schritt "nur" den Respekt vor mir selbst. Es mag schon stimmen, dass, nach eigener Definition, ein jeder "reiten" kann. Das Vertrauen und die Liebe eines Pferdes zu gewinnen, ist jedoch der größte Preis, den ich mir vorstellen kann.
30.6.14 20:20
 
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